Krankengeld-Rechner: Wie lange und wie viel?
Berechne in 60 Sekunden wie viel Krankengeld du monatlich bekommst und bis wann der Anspruch läuft — neutral, ohne Kasseninteresse.
Was berechnet der Rechner?
Vier Eingaben — sechs Ergebnisse:
- Geschätzter Nettolohn als Vergleichsbasis
- Krankengeld pro Kalendertag
- Krankengeld pro Monat
- Monatlicher Verdienstausfall (Differenz Netto zu Krankengeld)
- Verbleibende Anspruchstage
- Verbleibende Anspruchswochen
Wie wird das Krankengeld berechnet?
Das Krankengeld beträgt 70 % des Bruttolohns — aber maximal 90 % des Nettolohns. In der Praxis ist meist die 70-%-Grenze maßgeblich.
Wichtig: Es gibt eine gesetzliche Obergrenze. Das monatliche Regelentgelt wird gedeckelt, woraus sich eine tägliche Höchstgrenze von 120,75 € (Stand 2025) ergibt. Ab einem Bruttogehalt von rund 5.175 €/Monat spielt die Deckelung eine Rolle.
Rechenformel:
Krankengeld/Tag = Bruttogehalt ÷ 30 × 0,70
(maximal 120,75 €/Tag)
Wie lange gibt es Krankengeld?
Der Anspruch besteht für maximal 78 Wochen (546 Tage) innerhalb von drei Jahren — bei derselben Erkrankung.
Die ersten 6 Wochen übernimmt der Arbeitgeber (Entgeltfortzahlung). Ab dem 43. Krankheitstag zahlt die Krankenkasse das Krankengeld.
Wer hat keinen Anspruch?
- Selbstständige ohne freiwillige Krankengeld-Option
- Minijobber (450-/520-€-Basis)
- Beamte (erhalten Beihilfe und Besoldung)
Was kommt nach dem Krankengeld?
Das ist die Frage, die die meisten zu spät stellen.
Nach 78 Wochen endet der Krankengeldanspruch — auch wenn die Erkrankung weiter besteht.
Mögliche Anschlussleistungen:
- Erwerbsminderungsrente (wenn dauerhaft nicht arbeitsfähig)
- Bürgergeld (wenn kein anderer Anspruch besteht)
- Wiedereingliederung (schrittweise Rückkehr in Arbeit)
- Reha-Leistungen der Rentenversicherung
Wer frühzeitig plant, hat mehr Optionen.