Krankengeld-Rechner

Wie lange bekomme ich Krankengeld — und wie viel?

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70 %
des Bruttolohns — so viel beträgt das Krankengeld maximal
78 Wochen
maximale Krankengeld-Dauer bei derselben Erkrankung
ab Tag 43
zahlt die Krankenkasse — vorher der Arbeitgeber

Was bekomme ich wirklich, wenn ich länger krank bin?

Die Antwort der Krankenkasse: 70 % deines Bruttogehalts.

Die Antwort die fehlt: wie viel das in Euro bedeutet, wie groß die Lücke zu deinem Nettoeinkommen ist, und wann der Anspruch endet.

Krankenkassen-Rechner zeigen was die Kasse zahlt. Dieser Rechner zeigt dir die Gesamtsituation — neutral.

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Was der Rechner zeigt

Dein monatliches Krankengeld
Konkret in Euro — basierend auf deinem Bruttogehalt und der gesetzlichen Formel. Inklusive Tagessatz.
Dein monatlicher Verdienstausfall
Die Lücke zwischen Nettolohn und Krankengeld — damit du weißt, was du überbrücken musst.
Wie lange noch Anspruch?
Verbleibende Anspruchstage und -wochen — damit du weißt, wann das Krankengeld ausläuft.
Was kommt danach?
Nach 78 Wochen endet der Anspruch. Der Rechner gibt einen Überblick über Anschlussoptionen.

Die drei häufigsten Missverständnisse

Was nach dem Krankengeld kommt — und warum man das früh wissen sollte

Das Krankengeld läuft maximal 78 Wochen. Wer danach noch nicht arbeitsfähig ist, steht vor einer Entscheidung, für die es keine zweite Chance gibt.

1
Lücke kennen
Wie groß ist der monatliche Verdienstausfall? Was fehlt zum gewohnten Lebensstandard?
2
Ansprüche prüfen
Erwerbsminderungsrente, Rehabilitation, Wiedereingliederung — rechtzeitig beantragen.
3
Absicherung überdenken
Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer keine hat, trägt das gesamte Risiko selbst.
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+Wie wird das Krankengeld konkret berechnet?

Das Krankengeld beträgt 70 % des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens, maximal 90 % des Nettoeinkommens. Das Ergebnis ist der Tages-Betrag — multipliziert mit den Kalendertagen des Monats ergibt das den Monatsbetrag. Es gibt eine gesetzliche Obergrenze (120,75 € pro Tag, Stand 2025).

+Ich bin selbstständig — habe ich Krankengeld-Anspruch?

Nur wenn du freiwillig gesetzlich versichert bist und die Krankengeld-Option gewählt hast. Das kostet einen Aufpreis und muss aktiv gewählt sein. Ohne diese Option gibt es kein Krankengeld — dann bist du auf private Vorsorge (z.B. Krankentagegeld) angewiesen.

+Was passiert wenn das Krankengeld nach 78 Wochen ausläuft?

Mögliche Anschlussleistungen: Erwerbsminderungsrente (wenn dauerhaft nicht arbeitsfähig), Reha-Leistungen der Rentenversicherung, oder Bürgergeld. Wichtig: Anträge sollten rechtzeitig gestellt werden — nicht erst wenn das Krankengeld ausläuft.

+Zahlt der Arbeitgeber oder die Krankenkasse?

Beides — nacheinander. Die ersten 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber 100 % des Gehalts (Entgeltfortzahlung). Ab dem 43. Krankheitstag übernimmt die Krankenkasse mit dem Krankengeld (70 % Brutto).

+Was ist die BU-Versicherung — und warum ist sie hier relevant?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt wenn du deinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kannst — unabhängig von Krankengeld-Grenzen. Sie ist die wichtigste private Absicherung für das Risiko, das nach den 78 Wochen Krankengeld übrig bleibt.