Was berechnet der Rentenlücken-Rechner?
Der Rechner zeigt dir auf Basis deines aktuellen Bruttogehalts und deines gewünschten Rentenbudgets, wie groß die Lücke zwischen der gesetzlichen Rente und deinem tatsächlichen Bedarf ist.
Das Ergebnis enthält:
- Deine geschätzte gesetzliche Nettorente
- Deine monatliche Rentenlücke in Euro
- Den gesamten Kapitalbedarf bis zum Lebensende
- Die empfohlene monatliche Sparrate
Wie wird die gesetzliche Rente berechnet?
Die Kalkulation basiert auf einer vereinfachten Näherungsformel: Die gesetzliche Rente entspricht in Deutschland im Durchschnitt etwa 45 % des letzten Bruttogehalts, nach Abzug von Steuern und Abgaben verbleiben netto rund 78 % davon. Das Ergebnis ist eine realistische Orientierungsgröße — keine offizielle Rentenauskunft.
Wichtig: Für eine verbindliche Prognose empfehlen wir die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.
Warum ist die Rentenlücke bei den meisten größer als gedacht?
Drei Hauptgründe:
1. Das Rentenniveau sinkt seit Jahren. 2024 lag es bei 48 % — bis 2040 wird ein weiterer Rückgang erwartet. Wer heute 40 ist, bekommt real weniger als der Rechner auf Basis heutiger Parameter zeigt.
2. Inflation frisst Kaufkraft. Eine monatliche Rente von 1.500 € heute entspricht in 25 Jahren einer realen Kaufkraft von rund 900 €, wenn die Inflation bei 2 % bleibt.
3. Frauen und Selbstständige sind besonders betroffen. Teilzeitphasen, Elternzeit und fehlende Beitragsjahre senken die gesetzliche Rente überproportional.
Wie schließt man die Rentenlücke?
Die drei effektivsten Wege, die sich ergänzen:
ETF-Sparplan — Breit gestreute Aktien-ETFs (z.B. MSCI World) liefern historisch 6–8 % Rendite p.a. und sind die kostengünstigste Methode, langfristig Kapital aufzubauen. Bereits 150 € monatlich über 30 Jahre ergeben bei 7 % Rendite über 170.000 €.
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) — Arbeitgeber sind verpflichtet, 15 % Zuschuss zu leisten. Das ist kostenloser Zinseszins. Wer das nicht nutzt, lässt bares Geld liegen.
Riester oder Rürup — Besonders für Angestellte mit Kindern (Riester-Zulage) und Selbstständige (Rürup-Steuerersparnis) kann sich staatlich gefördertes Sparen lohnen.
