Vier Renditen
Von Brutto bis nach Steuern.
Bruttomietrendite
Schneller Marktvergleich. Ignoriert Nebenkosten, Finanzierung, Steuern.
Nettomietrendite
Rendite nach echten Kosten. Ignoriert Finanzierung und Steuern.
EK-Rendite vor Steuern
Hebeleffekt der Finanzierung sichtbar. Ignoriert Steuern.
EK-Rendite nach Steuern
Was wirklich bei dir ankommt. Die einzige vollständige Kennzahl.
So funktioniert’s
4 Eingaben. Alle Renditen.
Kaufdaten
Kaufpreis, Nebenkosten und Gebäudeanteil für die AfA-Berechnung.
Mieteinnahmen & Kosten
Jahreskaltmiete und nicht umlagefähige Kosten (Hausgeld, Verwaltung, Rücklage).
Finanzierung
Darlehenssumme, Zinssatz und Tilgung deines Annuitätendarlehens.
Steuerparameter
Persönlicher Grenzsteuersatz und AfA-Satz nach Baujahr.
Der Rechner zeigt dir:
Der Hebel
Warum Finanzierung die Rendite verändert.
Wenn die Nettomietrendite über dem Fremdkapitalzins liegt, erhöht jeder geliehene Euro die Eigenkapitalrendite — das ist der Leverage-Effekt. Der Rechner zeigt dir, wie stark dieser Hebel bei deiner Immobilie wirkt.
Liegt die Nettomietrendite unter dem Darlehenszins, dreht sich der Hebel um: Mehr Fremdkapital senkt dann die EK-Rendite. Der Rechner macht diesen Kipppunkt sichtbar.
Kosten
Was in die nicht umlagefähigen Kosten gehört.
Die Nettomietrendite berücksichtigt alle laufenden Kosten, die du als Vermieter nicht auf den Mieter umlegen kannst. Typische Positionen:
- Verwaltungskosten der Hausverwaltung
- Zuführung zur Instandhaltungsrücklage
- Nicht umlagefähige Betriebskosten
- Mietausfallwagnis (ca. 2–4 % der Jahreskaltmiete)
- Reparaturen und Instandhaltung
Faustregel: Rechne mit 20–30 % der Jahreskaltmiete als Faustregel für nicht umlagefähige Kosten.
Dieser Rechner liefert eine vereinfachte Erstjahresberechnung. Für eine vollständige Analyse über die gesamte Haltedauer — inklusive Tilgungsverlauf, AfA-Entwicklung und Mietsteigerungen — empfehlen wir den Steuerrechner Vermietung.
FAQ
Häufige Fragen zur Mietrendite.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?
Die Bruttomietrendite teilt die Jahresmiete durch den Kaufpreis. Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und laufende Kosten (Hausgeld, Instandhaltung, Verwaltung). Die Nettomietrendite ist realistischer — und fast immer niedriger.
Welche Mietrendite ist gut?
Als Faustregel gilt: Bruttomietrendite ab 5 % ist solide, ab 7 % sehr gut. Nettomietrendite ab 3,5 % ist akzeptabel, ab 5 % gut. In Großstädten sind die Renditen oft niedriger, dafür ist die Wertsteigerung höher.
Wie berechne ich die Eigenkapitalrendite?
Die Eigenkapitalrendite bezieht den jährlichen Überschuss (Miete minus alle Kosten und Steuern) auf das eingesetzte Eigenkapital. Durch den Hebel der Finanzierung kann sie deutlich über der Mietrendite liegen.
Warum ist die Mietrendite nach Steuern wichtig?
Die AfA und absetzbare Zinsen senken Ihre Steuerlast erheblich. Ein Objekt mit 3 % Nettomietrendite kann nach Steuern effektiv 4 bis 5 % Eigenkapitalrendite bringen. Ohne Steuerbetrachtung treffen Sie die falsche Entscheidung.
Welche Kosten gehen in die Nettomietrendite ein?
Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler), nicht umlagefähiges Hausgeld, Instandhaltungsrücklage, Verwaltungskosten und Mietausfallrisiko. Unser Rechner berücksichtigt alle relevanten Positionen.
Wie berechne ich die Rendite nach Steuern?
Die Mietrendite allein reicht nicht — der Steuereffekt durch AfA und Zinsabzug kann die Eigenkapitalrendite stark verändern. Nutzen Sie nach der Renditeberechnung den Steuerrechner Vermietung für den Cashflow nach Steuern und den Kaufpreisaufteilung Rechner für die optimale AfA-Basis.
